Ein paar Gedanken zum Thema Intuition…

17. April 2007 – 10:41 pm von Heiko van Eckert

… und warum negative Gefühle fürs Überleben genau so wichtig sind wie positive! gefunden in HPZs Power-Letter Nummer 114 (16.6.2006)

…Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal Gedanken gemacht zum Thema Intuition? Oder geht Ihr dieses Thema intuitiv an? ;-)

Also, ich bin der Meinung, der liebe Gott hat es mit der Intuition ganz einfach eingerichtet:

Ein gutes Gefühl sagt Dir, dass Du auf dem (für Dich)
richtigen Weg bist, ein schlechtes Gefühl zeigt an,
dass etwas nicht stimmt.

Klingt einleuchtend, oder?
Nur weiss man ja, dass der liebe Gott auch ganz gerne ein paar Stolpersteine einbaut, damit wir uns tierisch freuen können, wenn wir sie entdeckt haben. Diese Stolpersteine kennen wir in Form von neurotischen Gefühlen. Das heisst, wenn ich als Chef einer Firma mir einen Stellenbewerber anschaue und dabei ein schlechtes Gefühl habe, kann ich nie ganz sicher sein, dass dieses Gefühl wirklich zur Intuition gehört. Es könnte nämlich auch sein, dass mich ein neurotisches Gefühl beherrscht, zum Beispiel dass dieser Bewerber mich an den Ex-Mann meiner Frau erinnert.

Was müsste man also tun, um seine Intuition zu verbessern? Genau, man müsste mit seinen Neurosen aufräumen! Gehen dadurch alle negativen Gefühle weg? Natürlich nicht, sonst würde ja die Intuition nicht mehr funktionieren. Man kann also nach einer erfolgreichen Therapie davon ausgehen, dass die verbleibenden negativen Gefühle tatsächlich zur Intuition gehören und überlebenswichtig sind.

Und wenn Du jetzt sauer wirst über den Mumpitz, den ich hier schreibe, dann ist es zwar theoretisch möglich, dass Deine Intuition Dich vor weiterem Schaden durch HPZ und Co. bewahren will. Aber es kann eben auch eine stinknormale Neurose sein ;-)

Dem habe ich nichts hinzuzufügen,
außer, dass ich HPZ immer wieder gerne lese.

Was sagt Ihr Gefühl im Moment?
Hören/ Fühlen/ Sehen Sie doch mal bewusst hin.

Warum ich diesen Artikel hier im Sales-Blog zitiere?

Ich finde, dass Intuition und gute bzw. schlechte Gefühle wichtig sind im Vertrieb.

  1. Bei mir als Verkäufer, kann es extrem hilfreich sein schlechte Gefühle von Neurosen trennen zu können und damit meine Intuition zu stärken.
  2. Bei meiner Kundenanalyse, denn nur wenn ich schlechte Gefühle vermeiden/ minimieren kann, werde ich erfolgreich verkaufen.

Oder?

Wie halten Sie es mit der Intuition?

  1. Ein Kommentar zu “Ein paar Gedanken zum Thema Intuition…”

  2. Sie schreiben:

    Was müsste man also tun, um seine Intuition zu verbessern? Genau, man müsste mit seinen Neurosen aufräumen!

    Das ist leider nicht so leicht, wie einfach der Intuition zuzuhören. Wissenschaftler haben endlich entdeckt, dass wir nicht nur ein Gehirn im Gehirn haben, sondern noch 2 weitere (ein Artikel über dieses Thema, leider auf englisch, ist auf meiner Webseite zu lesen…Mai 2006 Newsletter). Diese zwei “Gehirne” sind im Darm und im Herzen zu finden, wo es Milliarden von von Neuralzellen hat, die dem Gehirn (im Kopf) Information zufügen, damit dieses dann Entscheidungen treffen kann.

    Also diese sogenannte “innerste Regung” (manchmal positiv, manchmal negativ), die wir im Solar Plexus empfinden können, wenn wir jemanden zum ersten mal treffen, oder die sogenannten Herzgefühle oder Emotionen, die wir empfinden, schaffen je ein Drittel der Basis die wir in Kauf nehmen sollten, damit unsere “gesamte” Intelligenz zum Ausdruck kommt, wenn wir Entscheidungen treffen.

    Gabriella Kortsch, Ph.D.

    geschrieben von Gabriella Kortsch, Ph.D. am 22. Apr, 2007

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