Die gläserne Kundschaft – Ethik der Gedanken

17. September 2007 – 1:11 pm von Heiko van Eckert

Gefunden in einer Besprechung eines Financial Times Artikels bei MWonline

Unter der Überschrift “Die gläserne Kundschaft” steht dort:

…Ist es vorstellbar, dass Forscher mit Hilfe der Messung von Hirnströmen feststellen können, ob ein Mensch gerade subtrahiert oder addiert? Sie können, wenn auch (noch) nicht besonders zuverlässig. Ob ein Mensch lügt oder die Wahrheit sagt, kann man nicht direkt feststellen, aber ob er einen Gegenstand (z.B. die Mordwaffe) wiedererkennt, schon. So was nennt man Tatwissentest.

Solche Messungen werden mitttels funktionaler Magnetresonanz-tomografie (fMRI) vorgenommen, und die kommerzielle Nutzung ist schon in Vorbereitung. Mit 60%iger Wahrscheinlichkeit kann man angeblich eine Kaufentscheidung vorhersagen. So etwas ruft natürlich die Kritiker auf den Plan, die das ethisch für bedenklich halten. Aber was ist denn damit: Man könnte mit Hilfe bestimmter Hirnmuster Rollstühle oder andere Geräte körperbehinderter Menschen steuern. Alles hat seine zwei Seiten. Wie auch immer sich der Fortschritt entwickelt – es sieht so aus, als könnten wir eines Tages relativ genau mit Geräten ablesen, was jemand gerade denkt. Spannend? Auf jeden Fall…

Abgesehen von dem Interesse das ich dieser Meldung als Vertriebsberater entgegenbringe, fällt mir dazu auch ein schöner Gedanke, ein Ziel von Alfred Stielau-Pallas ein:

Ethisch Handeln? Ethische Denken!
Schön wäre es,
wenn wir alle nur noch Gedanken haben,
die ethisch so rein sind,
dass sie jeder Andere jederzeit sehen dürfte.

Zweifellos sehr sehr anspruchsvoll, ich schaffe ja noch nicht einmal “immer” ethisches Handeln.

Aber schee wär´s scho, gell.
Heiko van Eckert

  1. Ein Kommentar zu “Die gläserne Kundschaft – Ethik der Gedanken”

  2. Es ist schön das sich jemand Gedanken über die Ethik im Alltag macht.

    Deine Gedanken gefallen mir und sind mir ein Link auf meinen Blog WERT!

    Werte können helfen, die ein Teil der Ethik sind;

    Füge keinem Menschen – zu keiner Zeit – Leid, Kummer oder Schmerz zu, nicht im Denken, nicht im Fühlen und nicht im Handeln.

    LG
    Oliver Groß

    geschrieben von Oliver Groß am 19. Sep, 2007

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