Tugendhaft

4. März 2011 – 10:19 pm von Heiko van Eckert

Ein Bürger ist tugendhaft … und redet nicht ständig von Werten. Tugenden bewähren sich im Handeln und begründen eine Alltagsmoral. Tugendhaft sein – das heißt nicht, einen Wertehimmel aufzuspannen, sondern sich einer Ethik des Handelns zu verschreiben.

Erklärt schön den Unterschied zwischen Tugend, Moral, Ethik und Werten, und das alles in einem Satz. Klasse oder?
Heiko van Eckert

Gefunden in einem Interview mit Heinz Bude in der Wirtschaftswoche  52/2010


Erfolg Reich Sein mit Selbst- und Menschenkenntnis

3. März 2011 – 12:10 pm von Heiko van Eckert

Unser neuer Partner Thomas Leck bietet auch offene Structogram (C) Seminare an.
Das nächste findet am 2. April in München statt.

Hier ein Auszug aus der Seminarbeschreibung:

Selbst- und Menschenkenntnis werden bei Führungskräften, Vertriebspersonal und Verkäufern meist als selbstverständlich vorausgesetzt. Doch die Erfahrung zeigt,
dass im Umgang mit potentiellen Kunden und Mitarbeitern oft entscheidende Fehler gemacht werden.

Mit den Vertriebstrainings vonThomas Leck verfeinern Sie Ihre Selbst- und Menschenkenntnis. Sie lernen, Ihre sozialen Kompetenzen systematisch zu nutzen und zu optimieren.

So gelingt es Ihnen:
  • Ihre Stärken und persönlichen USP zu erkennen und gezielt einzusetzen
  • Ihren Erfolg im Vertrieb oder Verkauf nachhaltig zu steigern
  • Ihre eigenen Interessen konstruktiv zu vertreten
  • Nachhaltig Ihre positive Wirkung zu festigen
  • Mit Menschen leichter umzugehen
  • Zielgerichteter zu kommunizieren

Nach der Teilnahme an meinen Vertriebstrainings sind Sie in der Lage, Ihre ersten 20 Sekunden optimal zu nutzen, um einen potentiellen Kunden oder fremden Menschen für sich zu gewinnen.

Anmelden können Sie sich direkt bei Thomas Leck unter  T.Leck@salegro.de

Ich verspreche Ihnen einen Tag voller Aha-Erlebnisse
Heiko van Eckert

 


Persönlichkeitstests: Psychologie vermeidet Risiken

10. Februar 2011 – 8:16 pm von Heiko van Eckert

Es gibt mal wieder einen Artikel zu Insights & Co in der managerSeminare  vom Januar 2011.

Ich finde mit diesen Tools ist es wie mit allen Werkzeugen, richtig eingesetzt, können Sie die Arbeit erleichtern. Für falsche Verwendung kann das Tool nichts. Und wer denkt mit einem Hammer alle Probleme eines Heimwerkers lösen zu können, hat ein ganz anderes Problem. Oder?

Hier ein kurzer Auszug aus dem Artikel der sich auf den Einsatz der Werkzeuge im Recruiting bezieht:

…Die Unternehmensberatung Kienbaum bringt den Zusammenhang auf eine prägnante Gleichung: „Psychologie vermeidet Risiken“, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage, um seine Leistungen im Bereich Personaldiagnostik zu bewerben.

Risikovermeidung versuchen die Firmen auf zwei Ebenen:

Zum einen interessiert, ob die individuellen Eigenschaften des Bewerbers zum ausgeschriebenen Jobprofil passen. Gesucht wird dementsprechend der extrovertierte Vertriebsleiter oder der gewissenhafte Controller.

Zum anderen gibt es Eigenschaften, die grundsätzlich gewünscht sind. Dazu gehören Eigenmotivation, Lernbereitschaft, die Fähigkeit zur Selbstkritik, Zielorientierung, Flexibilität und Kontaktfähigkeit. Diese Charakterzüge werden zumindest häufig von Managern genannt; kürzlich von knapp 200 Personalverantwortlichen, die die Unternehmensberatung Kienbaum für ihre High-Potentials-Studie befragt hat. …

Die Verhaltenspräferenzen, die Denkstile, die Kompetenzen und die Motivräume kann man mit den richtigen Werkzeugen ganz gut analysieren. (Dafür braucht man dann aber vier Werkzeuge, oder? ;-)

Heiko van Eckert

PS Wir arbeiten aus den genannten Gründen mit vielen verschiedenen Werkzeugen: persolog Persönlichkeitsprofil (früher DISG), Insights MDI, MBTI, Struktogramm, Assess Kompetenzcheck, MotivStrukturAnalyse, usw. Wenn Sie also Bedarf haben, give me a call.


work life balance

9. Februar 2011 – 6:37 pm von Heiko van Eckert

Habe heute einen tollen 10 min. Vortrag zum Thema “work life balance” gefunden. Wie so oft auf meinem Lieblingsvideoportal TED.

This is truely a idea worth spreading
Heiko


‘Ins Netz gehen ist wie auf eine Party gehen’

2. Februar 2011 – 11:04 pm von Heiko van Eckert

So melde mich aus Weihnachtsurlaub und nach unseren Strategietagen wieder zurück.
Jetzt gibt es wieder öfters etwas zu lesen hier.

In der Managerseminare vom Juli 2010 war ein tolles Interview mit Prof. Dr. Peter Kruse über social media in Unternehmen. Es wird sooo viel Belangloses geschrieben zur Zeit über Facebook und Co., da war das Interview wirklich eine Wohltat.

Hier ein paar Auszüge:

… Die Macht des Senders ist in den Netzwerken nur so groß wie die Resonanz­bereitschaft der Empfänger. Das ist anders als in den klassischen Massenmedien, wo ein Impuls so viele Empfänger erreicht wie an Sendeenergie investiert wird. In den Netz­werken wächst die Reichweite eines abge­setzten Impulses nur mit der Zahl der akti­vierten Empfänger. Netzwerke sind daher unkalkulierbare Resonanzkörper. Irritieren muss das Unternehmenslenker aber nicht. Ich glaube, dass „Teil zu sein in Dynamiken, die man nicht im Griff hat“ immer schon eine Eigenart von Unternehmertum gewesen ist. Auch Märkte sind letztlich nicht kalku­lierbar. Wir haben das ja gerade mehr als deutlich demonstriert bekommen. Die Idee der systematischen Zielerreichung bezieht sich aufs Management, nicht aufs Unter-nehmertum. Die Professionalisierung des Managements haben wir in den vergangenen 20 Jahren heftig genug betrieben. Jetzt sollte die Professionalisierung des Unternehmer­tums in den Fokus rücken: Wie kann ich ein rezeptives, einfühlsames Unternehmen wer­den? Wie kann ich ein Unternehmen wer­den, das den Markt sensibel wahrnimmt und sich eröffnende Möglichkeiten frühzeitig aufgreift? Das Risiko kann man dabei kaum minimieren, nur die Chancen erhöhen.

… Es ist die Wiederaufwertung von Wahrnehmung und von Intuition. Die menschliche Fähigkeit, große Informations­mengen intuitiv zu erfassen und zu Hand­lungsentscheidungen zu verdichten, ist beeindruckend. Wir lernen das von frühster Kindheit an. Schwierig wird es erst, wenn wir bis ins Detail begründen müssen, was wir als ganzes Muster wahrgenommen haben. Wir rationalisieren und bauen Erklärungen, die der Sache eigentlich nicht gerecht werden. Manchmal ist es einfach besser, in einer Dynamik, die uns verstandesmäßig überfor­dert, zu schwimmen anstatt zu versuchen, das „Richtige“ herauszufiltern. 

… Kul­tur kann man nicht steuern. Wenn es um Kulturentwicklung geht, dann geht es mehr um Haltungen und Diskurse als um Soll und Ist. Die Haltungen, die angemessen sind für hierar­chische Formen des Handelns, sind völlig unangemessen für selbstorganisierende Netze. Das Aufeinandertreffen der ver­schiedenen Welten wird in den nächsten Jahren wohl dazu führen, dass uns das Thema Macht immer häufiger begeg­net und begleitet. Der größte Unterschied zwischen Hierar­chie und Netzwerk liegt in der jeweils dafür angemessenen Haltung zum Umgang mit Macht.

… Wenn ein Unternehmen oder auch eine Partei unehrliche Werbung oder verlogene Kampagnen macht, nicht authentisch oder unglaubwürdig ist, Corporate Social Responsibility oder gesellschaftliche Verantwor­tung nicht ernst nimmt, dann wird das sichtbar, ohne dass eine PR-Abteilung oder Agentur es verhindern kann. Die Bewegung der Netze in die Welt ist der eigent­lich interessante Teil, nicht die Verlagerung der Welt in die Netze. Die Netze spielen überall mit, ob man es mag oder nicht. Da ist es doch gut, selber Erfahrungen zu provozieren, Lernprozesse anzuheizen und vielleicht sogar an der Definition neuer Spielregeln mitzuwirken. Zukunft kommt nicht, sie wird gemacht. …

Ein schöne Plädoyer für mehr Aufrichtigkeit, für mehr Kultur und mehr Intuition im Unternehmen. Und das alles wegen web 2.0. Klasse!

Wagen wir mehr davon
Heiko van Eckert


Wie bekomme ich Querdenker: Geld, Macht, Liebe

13. Dezember 2010 – 10:38 pm von Heiko van Eckert

Thomas Sattelberger (Personalvorstand der Deutschen Telekom) schreibt in der aktuellen Wirtschaftswoche unter der Überschrift “Schutzräume für Querdenker” wie man eben diese bekommt:

… Ein modernes Werteset lässt sich im Unternehmen verankern, wenn bei den Fragen nach Geld, Macht und Liebe, also “Wen bezahle ich wie? Wer macht Karriere? Und wer wird wertgeschätzt?”, Antworten gerade auch abseits der üblichen Pfade möglich sind. …

Eine schöne Beschreibung für Geld, Macht und Liebe, oder?

Und welche Antworten geben Sie bei sich im Unternehmen?
Heiko van Eckert

PS Die drei Fragen stellen wir übrigens auch, wenn wir eine Kulturanalyse nach Graves durchführen.

 

 


Neues Angebot: Deal Coach

6. Dezember 2010 – 2:03 pm von Heiko van Eckert

Wie ich gerade aus der SZ gelernt habe, bietet die salegro seit einigen Jahren auch “Deal-Coaching” an.

Hier der komplette SZ-Artikel:

Der richtige Mann für die Millionen

Von M. Holzmüller

Kleine Brötchen zu backen ist nicht sein Ding. Ein Deal-Coach wird dann ins Unternehmen geholt, wenn es darum geht, einen wichtigen Auftrag an Land zu ziehen. Er weiß, wie man Konkurrenten ausschaltet.
Die kleinen Aufträge überlässt er anderen. Damit gibt er sich nicht mehr ab. Stefan Habitzreuther kommt meist erst, wenn es um Millionen geht. Der Hesse arbeitet seit sechs Jahren als Deal-Coach. Er kommt in Unternehmen, wenn diese vor der Akquise eines großen Auftrags stehen – und damit mitunter überfordert sind. Damit der “Deal” auch wirklich an Land gezogen wird, holen sie sich deshalb Unterstützung von außen.
“Wir analysieren als Erstes das Umfeld des Auftragsgebers. Wer sind die Entscheider, an welche Leute müssen wir rankommen, wie können wir sie beeinflussen? Wer sind unsere potentiellen Konkurrenten und was sind unsere Stärken und Schwächen? Diese Fragen müssen geklärt werden”, sagt der Mann, der zuvor lange Jahre Vertriebschef von Lufthansa Systems und im Vertrieb von General Electrics war.
Kümmerten sich Unternehmen einst selbst um das Abschließen neuer Aufträge, überlassen sie seit ein paar Jahren diese Aufgabe gerne professionellen Deal-Coaches. So auch Sven Damberger, Geschäftsführender Gesellschafter von MVC, einem mittelständischen Unternehmen, das Systeme zur mobilen Videokommunikation entwickelt. “Die Marktsituation im Videokonferenzbereich ist komplexer geworden, der Markt wächst”, sagt er. Seit drei Jahren holt er sich deshalb Deal-Coaches ins Haus, um beim Kampf um die wichtigen Aufträge vorne mitspielen zu können.
“Solche Projekte müssen professionell begleitet werden. Auf Ebene der Auftragsgeber sind da Techniker, der IT-Einkauf und oft auch die CEOs eingebunden – darauf müssen wir reagieren können”, sagt Damberger. Weil das eigene Personal das oftmals nicht stemmen kann, rückt Stefan Habitzreuther mit seinem Team an.
Auch Dirk Leitermann, von der IT-Dienstleistungsfirma TUI Info Tec hat diese Dienste schon in Anspruch genommen, wenn auch nur “sporadisch”, wie er sagt: “Immer dann, wenn die Deals größer und komplexer werden. Dann ist es sinnvoll, eine unabhängige Sicht von außen reinzubringen”, sagt der Manager. …
Wir nannten das bisher Verhandlungs-Coaching ;-)
Wann setzen Sie auf  Deal-Coaches?
Heiko van Eckert

Führen und/ oder Coachen?

4. Dezember 2010 – 3:38 pm von Heiko van Eckert

Auch wir haben immer wieder Anfragen zu Programmen wie “Die Führungskraft als Coach” oder Ahnliches. Michael Loebbert schreibt in seinem aktuellen Change Short Cut dazu folgendes sehr lesenswertes:

Führen und/oder Coachen?Ich finde das ist eine schöne Klärung, oder?
Also in Zukunft gerne “Coachingtools für Führungskräfte”, aber spätestens dort wo der Rollenkonflikt beginnt oder eigene Grenzen überschritten werden, dort ist ein externen Coach die richtige Wahl.
Heiko van Eckert

Führungsverantwortliche führen und Coaches coachen.
Führung, die zur Beratung ihrer Mitarbeitenden wird, richtet mehr Schaden an als sie Nutzen bringt, wenn Führung ihre Funktion und Verantwortung nicht wahrnimmt.  
(a) Funktion von Führung ist, (strategische) Orientierung und Vermittlung der individuellen Leistungsprozesse in der Organisation, im Unternehmen. Führung muss auch Grenzen zeigen. Wenn für mich als Mitarbeitender diese Leistung ausbleibt, suche ich mir entweder andere Führung im Unternehmen oder brauche sehr viel Energie für Mehrgleisigkeiten und Risikovorsorge.
(b) Führung gibt den Bedeutungsrahmen für meinen Wertbeitrag als Mitarbeitender. Ohne diesen Rahmen fehlt ein wichtiges Element für eine erfolgreiche Selbststeuerung.

Erfolgreiche Führung nutzt Coaching, -Werkzeuge, -Methoden und -Philosophie:
(a) Unterstützung bei der selbständigen Erarbeitung von Lösungen,
(b) Klären von Rollen und Verantwortungen,
(c) Gestaltung systematischer Feedbackschlaufen für Leistungsentwicklung und Lernen,
(d) Entwicklung der Selbstwahrnehmung für Verhaltensänderung,
(e) Erarbeitung von Zielen mit Handlungsplänen und Umsetzungsschritten,
(f) Haltung der Ressourcenorientierung und Wertschätzung für nächste professionelle Entwicklungsschritte und
(g) Dialog über die Gestaltung von Leistung und Wertbeiträgen.

Führung bietet (externes) Coaching an:
(a) Andere Führungsprioritäten, knappe Zeitressourcen und Grenzen der eigenen Fähigkeiten erlauben nicht immer die Unterstützung von Mitarbeitenden im genügenden Umfang.
(b) Mitarbeitende, die neue Wege einschlagen (sollten), können von Coaching durch ihre Führungsverantwortlichen nicht profitieren.
(c) Für Coaching in Konflikten ist die Führungskraft ungeeignet, da und sofern sie immer auch Teil des Konfliktes ist.
(d) Die Entwicklung der Leistungsfähigkeit des eigenen (Management-)Teams kann insbesondere in kritischen Phasen durch externes Coaching wirksam befördert werden.
(e) Die Einführung und Begleitung von kollegialen Lern- und Beratungsformaten ist durch neutrale Externe einfacher.
(f) Umsetzung von Merkmalen einer Coaching Kultur, Leistung, Ressourcenorientierung, Selbstverantwortung und Wertschätzung – dafür setzen externe Coaches wirksame Impulse.

Ich finde, ein schöne Klärung, oder?

Also in Zukunft bitte gerne Programme wie ”Change-Tools für Führungskräfte” anfragen. Aber dort wo Führungskräfte in Rollenkonflikte oder an Ihre persönlichen Grenzen geraten, einen externen Coach beauftragen,
Heiko van Eckert

PS Die salegro Vertriebsberatung greift in solchen Fällen auf einen großen Pool von Coaches zurück, um je nach Position, Branche, Persönlichkeit und Problem den richtigen Coiach zu finden.


Wir treffen 20.000 Entscheidungen pro Tag

1. Dezember 2010 – 9:38 pm von Heiko van Eckert

und werden dabei immer unsicherer.

Menschen treffen täglich Entscheidungen – und zwar nicht zu knapp:  Hirnforscher rechnen mit 20.000 pro Tag.

Doch je mehr Informationen vorhanden sind, desto weniger klar können wir entscheiden.

Das beginnt schon bei einem simplen Produkt wie Marmelade.
US-Psychologen testeten in einem Supermarkt das Kundenverhalten bei einem Angebot von 24 Brotaufstrichen im Verlgeich zu sechs Gläsern.
Ergebnis: Bei großer Auswahl blieben zwar 60 Prozent der Kunden stehen, aber nur drei Prozent kauften.
Bei dem Angebot von sechs Konfitüren blieben zwar nur 40 Prozent stehen, dafür kauften 30 Prozent ein Glas. Die Entscheidung fiel ihnen leichter.

Wie leicht machen Sie Ihren Kunden die Entscheidung? Sie wissen doch, unser Job als Verkäufer ist es, dafür zu sorgen, dass der Kunde die richtige Entscheidung trifft.

Artikel gefunden in der Wirtschaftswoche Nr. 13/2008


Bill Gates vergleicht die Computer- mit Autoindustrie

26. November 2010 – 9:45 pm von Heiko van Eckert

Auf der Computermesse Comdex 1998 hat Bill Gates, so heisst es, die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement abgegeben:

“Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone schaffen würden.”

Damals wussten wir alle noch nicht, dass GM 10 Jahre später pleite sein wird. GM allerdings reagiert seinerzeit sehr humorig, denn als Antwort darauf veröffentlichte es eine Presse-Erklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  • Ihr Auto hätte ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall.
  • Jedesmal, wenn die Linien auf der Strasse neu gezeichnet würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
  • Gelegentlich würde ein Motor ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach stillstehen und man würde das akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
  • Wenn man bestimmte Manöver durchführte wie zum Beispiel eine Linkskurve, würde das Auto einfach anhalten und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.
  • Man könnte nur allein im Auto sitzen, es sei denn, man kaufte “Car95″ oder “CarNT”. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
  • Apple würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und doppelt so leicht zu fahren sind, aber sie würden nur auf fünf Prozent der Strassen laufen.
  • Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine Warnlampe “Genereller Auto-Fehler” ersetzt.
  • Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesässgrösse haben.
  • Das Airbag-System würde fragen “Sind sie sicher?”, bevor es auslöst.
  • Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur wieder mit einem Trick aufschliessen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
  • General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand McNally (eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50 Prozent langsamer werden.
  • Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel so funktionieren würde wie in den alten Autos.
  • Man müsste den “Start”-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

gefunden im HPZs Power-Letter Nr. 167 (14.8.2010) von Hans-Peter Zimmermann

Danke
Heiko van Eckert