Führen und/ oder Coachen?

4. Dezember 2010 – 3:38 pm von Heiko van Eckert

Auch wir haben immer wieder Anfragen zu Programmen wie “Die Führungskraft als Coach” oder Ahnliches. Michael Loebbert schreibt in seinem aktuellen Change Short Cut dazu folgendes sehr lesenswertes:

Führen und/oder Coachen?Ich finde das ist eine schöne Klärung, oder?
Also in Zukunft gerne “Coachingtools für Führungskräfte”, aber spätestens dort wo der Rollenkonflikt beginnt oder eigene Grenzen überschritten werden, dort ist ein externen Coach die richtige Wahl.
Heiko van Eckert

Führungsverantwortliche führen und Coaches coachen.
Führung, die zur Beratung ihrer Mitarbeitenden wird, richtet mehr Schaden an als sie Nutzen bringt, wenn Führung ihre Funktion und Verantwortung nicht wahrnimmt.  
(a) Funktion von Führung ist, (strategische) Orientierung und Vermittlung der individuellen Leistungsprozesse in der Organisation, im Unternehmen. Führung muss auch Grenzen zeigen. Wenn für mich als Mitarbeitender diese Leistung ausbleibt, suche ich mir entweder andere Führung im Unternehmen oder brauche sehr viel Energie für Mehrgleisigkeiten und Risikovorsorge.
(b) Führung gibt den Bedeutungsrahmen für meinen Wertbeitrag als Mitarbeitender. Ohne diesen Rahmen fehlt ein wichtiges Element für eine erfolgreiche Selbststeuerung.

Erfolgreiche Führung nutzt Coaching, -Werkzeuge, -Methoden und -Philosophie:
(a) Unterstützung bei der selbständigen Erarbeitung von Lösungen,
(b) Klären von Rollen und Verantwortungen,
(c) Gestaltung systematischer Feedbackschlaufen für Leistungsentwicklung und Lernen,
(d) Entwicklung der Selbstwahrnehmung für Verhaltensänderung,
(e) Erarbeitung von Zielen mit Handlungsplänen und Umsetzungsschritten,
(f) Haltung der Ressourcenorientierung und Wertschätzung für nächste professionelle Entwicklungsschritte und
(g) Dialog über die Gestaltung von Leistung und Wertbeiträgen.

Führung bietet (externes) Coaching an:
(a) Andere Führungsprioritäten, knappe Zeitressourcen und Grenzen der eigenen Fähigkeiten erlauben nicht immer die Unterstützung von Mitarbeitenden im genügenden Umfang.
(b) Mitarbeitende, die neue Wege einschlagen (sollten), können von Coaching durch ihre Führungsverantwortlichen nicht profitieren.
(c) Für Coaching in Konflikten ist die Führungskraft ungeeignet, da und sofern sie immer auch Teil des Konfliktes ist.
(d) Die Entwicklung der Leistungsfähigkeit des eigenen (Management-)Teams kann insbesondere in kritischen Phasen durch externes Coaching wirksam befördert werden.
(e) Die Einführung und Begleitung von kollegialen Lern- und Beratungsformaten ist durch neutrale Externe einfacher.
(f) Umsetzung von Merkmalen einer Coaching Kultur, Leistung, Ressourcenorientierung, Selbstverantwortung und Wertschätzung – dafür setzen externe Coaches wirksame Impulse.

Ich finde, ein schöne Klärung, oder?

Also in Zukunft bitte gerne Programme wie ”Change-Tools für Führungskräfte” anfragen. Aber dort wo Führungskräfte in Rollenkonflikte oder an Ihre persönlichen Grenzen geraten, einen externen Coach beauftragen,
Heiko van Eckert

PS Die salegro Vertriebsberatung greift in solchen Fällen auf einen großen Pool von Coaches zurück, um je nach Position, Branche, Persönlichkeit und Problem den richtigen Coiach zu finden.


Wir treffen 20.000 Entscheidungen pro Tag

1. Dezember 2010 – 9:38 pm von Heiko van Eckert

und werden dabei immer unsicherer.

Menschen treffen täglich Entscheidungen – und zwar nicht zu knapp:  Hirnforscher rechnen mit 20.000 pro Tag.

Doch je mehr Informationen vorhanden sind, desto weniger klar können wir entscheiden.

Das beginnt schon bei einem simplen Produkt wie Marmelade.
US-Psychologen testeten in einem Supermarkt das Kundenverhalten bei einem Angebot von 24 Brotaufstrichen im Verlgeich zu sechs Gläsern.
Ergebnis: Bei großer Auswahl blieben zwar 60 Prozent der Kunden stehen, aber nur drei Prozent kauften.
Bei dem Angebot von sechs Konfitüren blieben zwar nur 40 Prozent stehen, dafür kauften 30 Prozent ein Glas. Die Entscheidung fiel ihnen leichter.

Wie leicht machen Sie Ihren Kunden die Entscheidung? Sie wissen doch, unser Job als Verkäufer ist es, dafür zu sorgen, dass der Kunde die richtige Entscheidung trifft.

Artikel gefunden in der Wirtschaftswoche Nr. 13/2008


Bill Gates vergleicht die Computer- mit Autoindustrie

26. November 2010 – 9:45 pm von Heiko van Eckert

Auf der Computermesse Comdex 1998 hat Bill Gates, so heisst es, die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement abgegeben:

“Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer-Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone schaffen würden.”

Damals wussten wir alle noch nicht, dass GM 10 Jahre später pleite sein wird. GM allerdings reagiert seinerzeit sehr humorig, denn als Antwort darauf veröffentlichte es eine Presse-Erklärung mit folgendem Inhalt:

Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

  • Ihr Auto hätte ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall.
  • Jedesmal, wenn die Linien auf der Strasse neu gezeichnet würden, müsste man ein neues Auto kaufen.
  • Gelegentlich würde ein Motor ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach stillstehen und man würde das akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
  • Wenn man bestimmte Manöver durchführte wie zum Beispiel eine Linkskurve, würde das Auto einfach anhalten und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor erneut installieren.
  • Man könnte nur allein im Auto sitzen, es sei denn, man kaufte “Car95″ oder “CarNT”. Aber dann müsste man jeden Sitz einzeln bezahlen.
  • Apple würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und doppelt so leicht zu fahren sind, aber sie würden nur auf fünf Prozent der Strassen laufen.
  • Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine Warnlampe “Genereller Auto-Fehler” ersetzt.
  • Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesässgrösse haben.
  • Das Airbag-System würde fragen “Sind sie sicher?”, bevor es auslöst.
  • Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur wieder mit einem Trick aufschliessen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
  • General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe-Kartensatz der Firma Rand McNally (eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50 Prozent langsamer werden.
  • Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt würde, müssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel so funktionieren würde wie in den alten Autos.
  • Man müsste den “Start”-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.

gefunden im HPZs Power-Letter Nr. 167 (14.8.2010) von Hans-Peter Zimmermann

Danke
Heiko van Eckert


Do schools kill creativity?

24. November 2010 – 8:29 pm von Heiko van Eckert

Tolle Rede voller Witz von Sir Ken Robinson über Schule und Kreativität, über die Zukunft unserer Kinder undwas das eine mit dem anderen zu tun hat.

20 min. in English, via TED,
danke Hans-Jörg


15 webinare im Advent für einen guten Zweck

23. November 2010 – 3:56 pm von Heiko van Eckert

Heide Liebmann hat wieder eine tolle Adventsaktion initiiert:

Authentisch & erfolgreich:
15 Webinare im Advent für Trainer, Berater und Coaches

Und das alles auch noch für einen guten Zweck. Am 29.11. geht es mit Arno Fischbacher los. Und dann Tag für Tag ein weiteres webinar.

Bitte kräftig mitmachen,
Heiko van Eckert


young talent als Vorstandsassistent gesucht

22. November 2010 – 9:43 pm von Heiko van Eckert

Wir suchen einen high potential als Vorstands-/Vertriebsassistenten mit der Perspektive Trainer/ Berater/ Partner.
Er/ Sie wird für zwei bis drei Jahre sowohl als mein inhaltlicher Assistent als auch als Assistent unseres Vertriebsleiters/ Business Development Directors arbeiten und so das Vertriebs Know-How der salegro theoretisch und praktisch aufsaugen können. Dann ist er fit für anspruchsvolle Trainings- und/ oder Beratungsprojekte.

Wer kennt einen jungen high Potential?
Der zur salegro passt?
Sich einbringen und engagieren möchte?
Den Freiraum schätzt?
Der wachsen, partnerschaftlich und ganzheitlich arbeiten will?
Gerne mit Auslandserfahrung.

Hier geht es zur offiziellen Stellenausschreibung.

Wir sind für jede Empfehlung dankbar,
Heiko van Eckert
(Vorstand)


Twitter Weekly Updates for 2010-11-21

21. November 2010 – 1:58 pm von Heiko van Eckert

Twitter Weekly Updates for 2010-11-14

14. November 2010 – 1:58 pm von Heiko van Eckert

Professionelle Authentizität

10. November 2010 – 10:21 pm von Heiko van Eckert

Ich habe letzte Woche das Buch “Professionelle Authentizität – Warum ein Juwel glänzt und Kiesel grau sind” von Michael Moesslang in die Hände bekommen. Für einen Berater und Trainer wie mich natürlich ein wichtiges Thema, für einen Vertriebsexperten erst recht.

Michael ist ein Marketingprofi, ein professioneller Speaker und als solcher ein echter Experte zum Thema Präsentation und Authentizität. Was Michaels Vorträge auszeichnet, zeichnet auch sein Buch aus: fundiertes Know-How in viele schöne Geschichten verpackt. So lässt sich das Buch gut lesen und wird nie langweilig.

Besonders gut gefallen haben mir seine immer wieder eingestreuten Juwelen-Gedanken. Kostprobe gefällig?

” Kiesel und Juwelen sind geschliffen: die einen rund, die anderen brilliant.”

Wenn Sie ein brillianter Präsentator werden wollen, authentisch, echt und überzeugend, dann “müssen” Sie Michaels Buch lesen.

Heiko van Eckert

PS Auch für meine Rolle als Führungskraft waren viele spannende Tipps dabei. Denn auch wir Vorstände wirken immer. Nach diesem Buch hoffentlich authentischer und überzeugender.


Twitter Weekly Updates for 2010-11-07

7. November 2010 – 1:58 pm von Heiko van Eckert